Der mediale Umgang mit Gevatter Tod |
Caracan
Puka
 

Dabei seit: 17.04.2009
Beiträge: 693
Name: Caracan Herkunft: Sphären des www.de Beziehungsstatus: Misanthrop
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Nicht schlecht; Drei für den Preis von Einem.
Aber was für ein Umstand. Hier muss der Tod selbst für den Rückblick auf das Leben sorgen...^^
p.s. Der wäre auch ne prima Besetzung für Ninas Zeit.
__________________ "Put on a happy face. Let´s make this pleasant."
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13.05.2010 11:54 |
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Flamara

Schattenfuge
  

Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 34
Herkunft: Wien
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Einen Flashback stell ich mir eigentlich anders vor lol der zählt ja die ganzen zeitpunkte auf, die er verpasst hat... als sie ihm entkommen ist... xD also ich finde am ende schaut er eher sehr.. böse.
__________________ "Who in their right mind could possibly deny the 20th century was entirely mine." ~ Devil's Advocate
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13.05.2010 17:36 |
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Margester
Seelenfänger
   

Dabei seit: 17.11.2008
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Name: M. St. Herkunft: Aus dem Norden wo's 3/4 Jahr finster und 1/4 Jahr kalt ist Beziehungsstatus: Misanthrop
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böse? nein. Starr, indifferent, unberührt,kalt vielleicht, Aber böse find ich ihn nicht. Ja vielleicht auch auf subtile Weise mitleidig.
Jedenfalls merci für den guten Tip!
__________________ AUCH DAS WIRD VERGEHEN
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13.05.2010 21:07 |
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Nina

Regentin
  

Dabei seit: 08.11.2005
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Name: Nina Ruzicka Herkunft: Q-Kontinuum Beziehungsstatus: Einzigartig Tätigkeit: advocatus diaboli
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Was mir an dem Film auch besonders gefallen hat: Es war ein französischer Film, ergo "la mort" - nichtsdestotrotz von einem Mann dargestellt.
Dies beweist, dass es überhaupt kein Problem ist, welches grammatische Geschlecht das Wort hat. Und das gilt dann natürlich auch für die Zeit und andere Allegorien.
Und ja, er schaut nicht böse drein, sondern kurz sogar bedauernd, dann reißt er sich los und geht weiter seiner Arbeit nach. Diesen "harte" Gesichtsausdruck interpretiere ich eben als das notwendige Loslösen von seiner Arbeit, denn so wie der Tod hier im Film dargestellt ist, hat er solche Situationen schon miillionenfach erlebt.
Übrigens: Verglichen mit T&M wäre hier wieder eine Vorladung des Todes vor den Schicksalsrat fällig. Denn im Endeffekt hat er es ja verursacht, dass die Frau überfahren wurde.
__________________ Dummheit tut weh. Nur leider nicht denen, die sie an den Tag legen.
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14.05.2010 08:36 |
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Flamara

Schattenfuge
  

Dabei seit: 24.06.2009
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Herkunft: Wien
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Er hat nur mit ihr geredet, er hat sie ja nicht vor das Auto gestoßen. Sie hätte sich nicht provozieren lassen müssen, finde ich. Außerdem ist es nur fair, nachdem sie ihm schon 2 Mal (?) entkommen ist lol
__________________ "Who in their right mind could possibly deny the 20th century was entirely mine." ~ Devil's Advocate
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14.05.2010 14:36 |
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Margester
Seelenfänger
   

Dabei seit: 17.11.2008
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Eben, es war ja keinerlei von ihm ausgehender physischer Schaden, und ob Zwiegespräch mit Tod oder Schwindelanfall/Orientierungslosigkeit... dazu geführt haben dass sie vor da Auto stolpert wird im Nachhinein wohl auch schwer eindeutig zu beantworten sein.
Und eigentlich fänd ich es eher ausgeprochen nett und einfühlsam von ihm dass er trotz gestresstem Job nicht einfach "schnapp und ex" macht sondern sich mit ihr beschäftigt und einige nicht unwichtige Fragen aus dem Leben beantwortet.
__________________ AUCH DAS WIRD VERGEHEN
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16.05.2010 09:28 |
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Flamara

Schattenfuge
  

Dabei seit: 24.06.2009
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| Zitat: |
Original von Margester
Und eigentlich fänd ich es eher ausgeprochen nett und einfühlsam von ihm dass er trotz gestresstem Job nicht einfach "schnapp und ex" macht sondern sich mit ihr beschäftigt und einige nicht unwichtige Fragen aus dem Leben beantwortet. |
Was im Endeffekt eigentlich egal ist, auf die 2 Minuten die ich dieses Wissen habe kommts dann auch nicht mehr an. Abgesehen davon, dass sie ihm das mit ihrem Zwilling nicht geglaubt hat, glaube ich. Aber ja freundlich war er zu ihr =D
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16.05.2010 22:44 |
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Caracan
Puka
 

Dabei seit: 17.04.2009
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Übrigens: Närchenzeit!
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26.03.2011 01:46 |
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Caracan
Puka
 

Dabei seit: 17.04.2009
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Schade, dass hier niemand kommentiert.
Ich war ziemlich verblüfft das oben verlinkte Märchen gefunden zu haben. Ich muss es als kleines Kind irgendwann schon mal gesehen haben, denn die Szene in der Kezengrotte ist mir genauestens so schon immer im Kopf herumgespukt.
Der Gevatter Tod dieser Version hat mich außerdem an Ninas Version erinnert. Auch wenn er insgesamt 'netter' ist (geschuldet der Kinderzielgruppe).
Besonders beeindruckt hat mich die Szene am Anfang, in der der Vater stirbt. Selten wird der Tod tatsächlich bei seinem Handwerk dargestellt. Häufiger gibt es im entscheidenden Moment ein Panoff oder das ganze Spielt sich von vorn herein im Off ab.
Insgesamt halte ich es für eine sehr gelungene Darstellung. Einzig, dass der Gevatter sich wutentbrannt in einen Dämon (?) verwandelt, will mir nicht so recht passen.
Und da sonst niemand etwas mitteilen möchte, zeige ich halt noch was. Sollte es allerdings keine Antworten darauf geben, halte ich es für nicht fair wenn ich keine Beispiele von anderen als Gegenleistung bekomme. Dann werde ich nichts mehr posten.
So, also dann:
Der Tod hatte auch schon Gastauftritte in zwei meiner Liebsten Kindheitserinnerungszeichentrickserien:
Gargoyles
Darkwing Duck
(In beiden Fällen gesprochen vom wunderbaren und leider schon verstorbenen Tony Jay!)
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03.04.2011 20:10 |
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distantvoices unregistriert
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Na, japanischer Trickfilm halt ^^
Das könnte sogar beinah von Hayao Miyazaki kommen. ^^
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03.04.2011 20:33 |
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Caracan
Puka
 

Dabei seit: 17.04.2009
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Die Serie zeigt einige der eher unbekannten Märchen, allein das ist was wert. Das waren eben eine Zeit lang die einzigen, die einigermaßen gute Kinderserien produziert haben.
Die Animé Versionen sind mit Sicherheit besser als die jeweilige Disney Variante (Djungelbuch, Peter Pan und so). :)
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03.04.2011 20:49 |
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distantvoices unregistriert
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Nun - ich geb dir als anderes Beispiel für die Direktheit der Japaner auch bei "Kinderfilmen" folgendes Beispiel: "Prinzessin Mononoke" - da werden schon mal on-screen Gliedmassen abgetrennt und so. KOmmentar von Hayao Miyazaki: "Dies ist Krieg. Wir werden nicht umhinkommen, auch das zu zeigen"(sinngemässes Zitat!)
Das fällt mir halt auch bei der einen Szene mit Tod und dem alten Mann in dem von dir gebrachten Ausschnitt auf. ^^
Soviel Ehrlichkeit und Unverblümtheit sucht man ja bei Disneyfilmen vergebens - huch, das Kind - der Zuseher - könnte davon ja ein Trauma davontragen. Nicht, daß ich Disney ned mag - sehr sogar.
Tipp für Anime-Fans: Chihiro - der komplette Titel fallt ma gach ned ein. Da hats einige traumhaft schöne Sequenzen. ^^ Die darf i ned anschauen, wenn i grad besonders nah am Wasser aufgstellt bin.
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03.04.2011 21:11 |
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Caracan
Puka
 

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Ja, diese Ehrlichkeit halte ichauch für einen der positiven Aspekte der Japanischen Trickfilme (oftmals billige Massenproduktion ist wäre ein negativer). Du hast ja beim Beispiel Mononoke nicht umsonst das 'Kinderfilm' in Anführungszeichen gesetzt. In Japan ist der Zeichentrick- oder Animationsfilm eben nicht unbedingt auf ein kindliches Publikum beschränkt.
Aber, wie Nina schon einmal in einem Beitrag der Blogseite schrieb, ist es auch bei den gezielt kindgerechten Japanserien/filmen so, das der Tod als Tatsache angenehm unvoreingenommen und relativ unverblümt thematisiert wird. Etwas das ich bei vergleichbaren Produktionen aus dem westen eher vermisse.
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04.04.2011 11:52 |
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