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Zum Ende der Seite springen Hitler als Maler
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Nina Nina ist weiblich
Regentin


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Dabei seit: 08.11.2005
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RE: Hitler als Maler Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Longbow
Ich behaupte, dass diese generelle Ablehnung hat mit dem österreichischen Verbotsgesetz zu tun hat. Es ist defacto und dejure veboten dem Nationalsozialismus irgendwelche positiven Seiten abzugewinnen und dies öffentlich zu argumentieren. Wenn man dies tut läuft man immer Gefahr zumindest gegen §3g zu verstoßen (http://de.wikipedia.org/wiki/Verbotsgese...bet.C3.A4tigung). Auch Nina's vorsichtige Formulierungen im Artikel lassen darauf schließen, dass immer ein wenig die Angst, Hitler und damit indirekt den Nationalsozialismus gut aussehen zu lassen, mitschwingt.
Nationalsozialismus ist böse und da Hitler nun mal Chef dieser Partei war, ist aber auch schon alles, was Hitler tat, gleichermaßen böse. Auch wenn dies durch das Verbotsgesetz so nicht dargestellt ist, gilt dieser Umkehrschluss - zumindest in den Köpfen. Ich stelle mir gerade einen - vielleicht sogar rechts der Mitte stehenden - Politiker vor, der öffentlich zugibt, Hitler's Zeichnungen würden ihm gefallen. Jeder kann sich vorstellen, dass der Kopf dieses hypothetischen Politikers gefordert werden würde!


Zum einen glaube ich nicht, dass Mr. Mullock sich bewusst an das österreichische Verbotsgesetz hält, noch dass er überhaupt von dessen Existenz weiß, zum anderen hat das - zumindest bei mir - kaum etwas mit der Furcht vor rechtlichen Konsequenzen zu tun*), sondern wohl eher damit, auf keinen Fall vom rechten Rotz vereinnahmt werden zu wollen. Würde ich nur hinschreiben "Hitler war gar kein so schlechter Maler" könnten mir zwar ein paar ganz politisch Korrekte an die Gurgel, das wäre mir aber eher egal. Wichtiger ist mir, dass allfällig vorbeischlenderndes braunes Gesocks das nicht in den falschen Gehörgang kriegt und annimmt, ich sei Sympathisantin.

Grund: Ich lehne jegliche Form des Radikalismus ab, egal aus welcher Richtung er weht. Wäre Stalin ein verkannter Künstler gewesen und tauchten nun seine Skizzen in einer Auktion auf, würde ich diese genau auf die gleiche Art beurteilen und mich dabei ebenso von dem politischen Monster distanzieren. Gleiches gilt auch für noch lebende Politiker (George W. und Kim Jong Il kommen mir da in den Sinn).

*) Zusatz: Ausnehmen muss ich leider die ewig drohende Gefahr der klagswütigen Schnüffelanwälte, die sich ein Gutteil ihres Einkommens mit dem Durchforsten von Internetforen, Websites u.dgl. verdienen, indem sie querfeldein alles klagen, was nur in irgendeiner Weise ein Gesetz auch nur ankratzen könnte. Wir wissen das. Fehlt im Impressum ein Punkt, wird schon geklagt. Und gröhlt in einem Forum ein Rabauke rum oder postet gar fremdes Bildmaterial, wird der Foreninhaber zur Verantwortung gezogen.

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Dummheit tut weh. Nur leider nicht denen, die sie an den Tag legen. emo_rolleyes
04.04.2010 10:10 Nina ist offline E-Mail an Nina senden Homepage von Nina Beiträge von Nina suchen Nehmen Sie Nina in Ihre Freundesliste auf
Eisbär Eisbär ist männlich
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RE: Hitler als Maler Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Nina
Und gröhlt in einem Forum ein Rabauke rum oder postet gar fremdes Bildmaterial, wird der Foreninhaber zur Verantwortung gezogen.
Und dank Deines österreichischen Wohnortes und der .de-Adresse Deiner Seite mußt Du auch noch die Gesetze zweier Staaten beachten...


Was die Qualität der Zeichnungen angeht:
Ich denke das Hauptproblem, wenn ich den Kritiker beim kurzen Überfliegen richtig verstand, ist nicht die handwerkliche Arbeit bei den Werken, es ist die mangelnde Kreativität. Er konnte gut "abzeichnen", aber es fehlen Inspirationen und Ideen.

Den perspektivischen Fehler der Kerze erkenn ich auch nicht. Oder ist der Boden des Kerzenhalters gemeint?

Nina sagte, daß sie das so nicht hinbekäme. Braucht sie aber auch nicht, braucht heute (und auch damals schon) niemand mehr. Das kann jeder Fotoapparat besser. Aber sich eigene Bilder im Kopf zu schaffen, mit idee, in Ninas Falle sogar mit einer ganzen Geschichte dahinter, das ist Kreativität, Inspiration, daß erhebt die getane Arbeit zur Kunst. Stures Abzeichnen ist hingegen nur Handwerk.

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Früher war alles schwärzer...
05.04.2010 18:35 Eisbär ist offline Homepage von Eisbär Beiträge von Eisbär suchen Nehmen Sie Eisbär in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Eisbär in Ihre Kontaktliste ein AIM-Name von Eisbär: eisbaerles YIM-Name von Eisbär: eisbaerles MSN Passport-Profil von Eisbär anzeigen
Nina Nina ist weiblich
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Dabei seit: 08.11.2005
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RE: Hitler als Maler Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eisbär
Was die Qualität der Zeichnungen angeht:
Ich denke das Hauptproblem, wenn ich den Kritiker beim kurzen Überfliegen richtig verstand, ist nicht die handwerkliche Arbeit bei den Werken, es ist die mangelnde Kreativität. Er konnte gut "abzeichnen", aber es fehlen Inspirationen und Ideen.

Den perspektivischen Fehler der Kerze erkenn ich auch nicht. Oder ist der Boden des Kerzenhalters gemeint?

Nina sagte, daß sie das so nicht hinbekäme. Braucht sie aber auch nicht, braucht heute (und auch damals schon) niemand mehr. Das kann jeder Fotoapparat besser. Aber sich eigene Bilder im Kopf zu schaffen, mit idee, in Ninas Falle sogar mit einer ganzen Geschichte dahinter, das ist Kreativität, Inspiration, daß erhebt die getane Arbeit zur Kunst. Stures Abzeichnen ist hingegen nur Handwerk.


Jein. Ich bin durchaus der Meinung, dass man als bildender Künstler eine Ahnung von Perspektive und Proportion haben sollte, nicht jeder arbeitet ausschließlich abstrakt. Und genau das ist dann ja auch die große Ausrede für die Faulen, sich überhaupt nicht mehr mit dem handwerklichen Teil der Kunst auseinander zu setzen, sondern einfach kübelweise Farbe hinzuklatschen und das war's.
Womit ich keinesfalls die abstrakte Kunst diskreditieren will. Aber es ist schon etwas anderes, wenn ich mit bewusst gegen die figürliche Darstellung entscheide oder aber wenn ich nur abstrakt male, weil ich es nicht anders kann.

Ich behaupte nicht, dass die Fähigkeit, realistisch abzuzeichnen schon Kunst sei. Aber es ist zumindest ein Ansatz vorhanden. Und ich bestreite, dass man aus den Anfängerskizzen eines 19-jährigen, die halt noch sehr am Objekt verhaftet sind, schon herauslesen kann, dass dieser junge Mensch nicht im Laufe seines Studiums einen eigenen Stil entwickeln wird können. Wir lassen jetzt mal Hitlers Ideologie beiseite und sehen uns nur seine Zeichnungen an. Die verraten mir, dass er Grundtalent hatte und möglicherweise etwas daraus gemacht hätte. Was diese "Kenner" hingegen tun, ist, die frühen Arbeiten als jämmerliches Geschmiere hinzustellen, so, als seien das Strichmännchen, als sei Hitler die Florence Foster Jenkins unter den Möchtegernmalern gewesen.

Wie ich eingangs schon erwähnte: Ich halte die Vorgehensweise für gefährlich, dem Bösewicht jegliches Talent abzusprechen, wie mittelmäßig es auch immer gewesen sein mag. Denn wenn dann einer kommt, der offensichtliches Talent hat, dann kann er ja kein Böser sein, da die Bösen bekanntlich immer unfähig sind (und ungebildet und aus dem Mund stinken!).

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05.04.2010 18:49 Nina ist offline E-Mail an Nina senden Homepage von Nina Beiträge von Nina suchen Nehmen Sie Nina in Ihre Freundesliste auf
Caracan
Puka


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Nina:
Jein. Ich bin durchaus der Meinung, dass man als bildender Künstler eine Ahnung von Perspektive und Proportion haben sollte, nicht jeder arbeitet ausschließlich abstrakt. Und genau das ist dann ja auch die große Ausrede für die Faulen, sich überhaupt nicht mehr mit dem handwerklichen Teil der Kunst auseinander zu setzen, sondern einfach kübelweise Farbe hinzuklatschen und das war's.

- Danke, dass das endlich mal auch jemand anderes schreibt!! Ich komm mir immer schön blöd vor, wenn ich eben jene Kritik an sturen 'Abstraktverfechtern' anbringe... Da heißt es dann immer wieder:" Abzeichnen was schon da ist kann ja jeder, usw..." Meist ausgesprochen von jenen, die den Beweis dann allerdings schuldig bleiben; es ist nämlich alles andere als leicht etwas genauestens wiederzugeben. Jeder der sich schon mal in sehr realistischer Darstellungsweise (z.B. auch wissenschaftlicher Zeichnung) versucht hat, kann das bestätigen. Wie kraeativ, oder auch nicht, man dann damit umgeht steht auf einem ganz anderen Blatt.

Es ist ja auch (so hab ich das verstanden) nicht bekannt, ob es sich bei den gezeigten Zeichnungen nur um Fingerübungen handelt, ohne jeden anspruch auf Kreativität...

Dass 'böse' Leute generell als vollkommen negativ dargestellt werden, ist zum Teil Folge davon, dass wir Menschen uns zu gerne Alles, was wir von uns abgrenzen wollen, möglichst herunterreden. Der 'Andere' ist dann alles was wir nicht sind und zwar bis ins extrem. Je weniger gute Haare ich an ihm lasse, desto weniger muss ich meinen Geist anstrengen um zu überlegen, was denn nun an ihm anders/schlechter ist als an uns/mir.
Beim Herrn H. aus Ö. gibt es allerdings genug echte Gründe um ihn nicht zu mögen. Da ist es überflüssig auf solche Verallgemeinerungen zurückzugreifen.
Kann sogar, wie Nina schon schrieb, gefährlich sein, da man im Umkehrschluss annimmt, jeder der irgendetwas gutes kann, kann ja dann auch sonst nicht schlecht sein...

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08.04.2010 17:08 Caracan ist offline E-Mail an Caracan senden Beiträge von Caracan suchen Nehmen Sie Caracan in Ihre Freundesliste auf
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